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Verkehrskonzept Dietenhofen

Verkehrsgutachten wurde vorgestellt

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde das Ergebnis der im September dieses Jahres durchgeführten Verkehrszählung vorgestellt. Das beauftragte Ingenieurbüro kommt zu dem Ergebnis, dass sich im Raum Dietenhofen verhältnismäßig viel Schwerverkehr bewegt, der aber überwiegend Ziel- und Quellverkehr ist. Der überörtliche Verkehr werde durch die drei Staatsstraßen im Süden, Norden und Westen von Dietenhofen im Wesentlichen aus dem Kernort herausgehalten. Bezüglich der Verkehrsentwicklung in den letzten Jahren sei eine weniger starke Steigerung als zum Beispiel in den 90er Jahren zu verzeichnen. Allerdings sei auch festzustellen, dass in Dietenhofen - entgegen dem Trend einer momentanen Stagnation in Bayern - eine Zunahme des Verkehrsaufkommens bis zum Jahr 2025 um etwa 10 % prognostiziert werden kann (normalerweise max. 5 %). An dieser Stelle wiesen verschiedene Gemeinderatsmitglieder darauf hin, dass durch Betriebserweiterungen vermutlich der Schwerverkehr stärker zunehmen werde als im Durchschnitt.

Für die von seinem Büro ermittelte Variante 1 (sog. Nord-Ost-Spange als Verbindung zwischen Nürnberger und Neustädter Straße) ergebe sich ein Verkehrsaufkommen von knapp unter 1.000 Fahrzeugen pro Tag, was deren Bau eigentlich nicht rechtfertige. Erst durch die Verlängerung der Umgehungsstraße bis zur Ansbacher Straße würde auch auf der sog. Nord-Ost-Spange das Verkehrsaufkommen auf knapp 2.000 Fahrzeuge ansteigen. Es sei jedoch zu prüfen, ob dies den Bau einer so umfassenden Umgehungsstraße rechtfertige. Dabei müsse auch abgewogen werden, ob die dann nötigen Eingriffe in die Umwelt (Waldgebiet und Talraum) vertretbar seien und die durch die große Umgehung entstehenden Gesamtkosten noch finanzierbar sind. Hingewiesen wurde auch darauf, dass mit zunehmender Entfernung zum Kernort die Umgehung weniger angenommen werde. Ob der vorgesehene Ausbau der Kreisstraßen-Verbindung zur Bundesstraße 8 (Langenzenn) eine Verlagerung des Verkehrs aus dem Raum Nürnberg auf diese Achse bringen werde, sei nur sehr schwer abzuschätzen, da dies immer von der persönlichen Einschätzung des Verkehrsteilnehmers abhinge.

Für manche überraschend, wurde festgestellt, dass das Verkehrsaufkommen in der Ansbacher Straße etwa gleich hoch wie das Verkehrsaufkommen in der Nürnberger Straße ist. Die Untersuchungen haben zwar einen im Verhältnis hohen Anteil an Schwerverkehr ergeben, da jedoch das Verkehrsaufkommen insgesamt nicht überdurchschnittlich ist, erscheint das „gefühlte Verkehrsaufkommen“, womöglich bedingt durch den Schwerverkehr, höher als in Wirklichkeit zu sein.

Nun muss das Gespräch mit dem Landkreis gesucht werden, der auch das Ergebnis dieser Studie erhält und diese Untersuchung auch mitfinanziert hat. Abzuwägen ist nun, ob mit einem vertretbaren Aufwand der Bau einer Umgehungsstraße sinnvoll ist oder doch ein Ausbau der vorhandenen Straßen die Lösung ist. Das vorgelegte Verkehrskonzept enthält viele Informationen, die in Ruhe durchgearbeitet und abgewogen werden müssen. Auch Sie als Bürgerin bzw. Bürger haben die Möglichkeit, sich eingehend zu informieren bzw. an der Erarbeitung einer Lösung zu beteiligen.

> Verkehrsgutachten herunterladen (ca. 2.5 MB)

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