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Seubersdorf

Die Ortsgeschichte von Seubersdorf beginnt mit einer Urkunde aus dem Jahre 1249. In dieser Urkunde nimmt Papst Innozenz IV. das Marienkloster in Heilsbronn in seinen Schutz. Unter anderem ist der Klosterbesitz aufgezählt, indem auch "Sibrechtsdorf" ("zu dem Dorfe eines Sigibrecht") auftaucht. Erst 1532 wird Seubersdorf in der heute ähnlichen Schreibweise "Seuberßdorff" erwähnt. Am nördlichen Ortsrand liegt etwas erhöht die evang. Filialkirche von Dietenhofen St. Maria Magdalena. Ihre Vorgängerin war eine Ortskapelle der Familie Tanneberg. Es ist nicht bekannt, wie viel von dem mittelalterlichen Bau heute noch in der Kirche steckt, jedenfalls erfolgte um 1700 ein durchgreifender Umbau.
Am 04.04.1945 (Weißer Sonntag) erlebte der Ort während der Konfirmationsfeier die schrecklichsten Minuten seiner langen Geschichte. Ein Bombenregen ging wegen der Nähe eines Militärflugplatzes auf den Ort nieder. Unter furchtbarem Dröhnen entledigten sich die Flugzeuge ihrer vernichtenden Last, es wurden 63 Einschläge im Ortsbereich gezählt.
Relativ schnell war die ganze Ortschaft, dank des großen Fleißes der Bevölkerung, wieder aufgebaut. Im Jahr 2002 wurde mit dem Kanalbau begonnen; anschließend soll die Ortsdurchfahrt ausgebaut und mit Hilfe der Dorferneuerung eine Sanierung der gesamten Ortschaft erfolgen.
Das alte "Schindelbauer's-Haus" aus Seubersdorf steht als einziges Bauwerk aus dem Gemeindebereich im Bad Windsheimer Freilandmuseum, dessen Besuch sich übrigens lohnt.

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