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Münchzell

Ein Name, der viel verspricht - schon die Inschrift am Hauptgebäude der Einöde weist in die Vergangenheit "Wirtschaft zur Klosterkapelle". Münchzell - Mönchzelle, würde bedeuten, dass der Name auf Mönche und Celle zurückzuführen ist. Die Gründung dieser Klosterzelle soll - nach Adolf Bayer - zurückgehen auf das Salvatorkloster in Spalt, das wiederum bischöfliches Eigenkloster von Regensburg war. Der dortige Bischof hatte bereits um 800 Besitzungen im Bibertgrund. Demgegenüber wird aber auch die Meinung vertreten, dass die Klosterzelle erst durch das Kloster Heilsbronn entstanden sei.
Urkundlich erwähnt wurde jedoch "Cella" erstmals 1142; 1148 taucht es als Klosterbesitz von Heilsbronn auf. Seit dem 12. Jahrhundert wurde das Kloster von Heilsbronner Mönchen bewirtschaftet, die, begünstigt durch den Fischreichtum an Haslach und Bibert einen Wirtschaftshof anlegten. Berichte aus dem Jahr 1526 sprechen von einem Schlößlein und einem Kirchlein. Jedoch soll in diesem Zeitraum die Zahl der Mönche im Kloster Heilsbronn stark gesunken sein, so dass die Kapelle in Münchzell aufgegeben wurde.
Heute lädt eine Gastwirtschaft mit einem Biergarten die zahlreichen Wanderer zum Verweilen ein.
Wer gut zu Fuß ist, sollte die sagenumwobenen Stellen im Wald nordwestlich oberhalb der Einöde aufsuchen, nämlich den "Heidenhügel" (Runenstein) und den "Siebengerichtsplatz".

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