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Kleinhaslach

So ähnlich dürfte auch der Ortsname zu deuten sein -"die Siedlung an der Haslach". Kleinhaslach wurde erstmals 1233 als "Blindenhasela" urkundlich erwähnt. Man deutet dieses "blind" als "versteckt daliegend", erst 1302 taucht die Ortsbezeichnung Kleinhaslach in einer Kaufurkunde auf. Mit zu den ältesten Kirchen dieser Gegend zählt die St. Martinskirche, die nach H. Weigel die Seelsorgerkirche eines fränkischen Krongutes des 10. Jahrhunderts war. Der heilige Martin war der Lieblingsheilige der fränkischen Könige. Stand die Kirche anfangs allein, scharten sich im Laufe der Zeit einige Häuser herum. Dass sich Kleinhaslach nicht in stärkerem Maße entwickeln konnte, wird der Hochstraße zugeschrieben, die nördlich von Dietenhofen vorbeiführte und damit zu dessen verstärktem Wachstum beitrug.
Bis zur Reformationszeit war die St. Martinskirche Filialkirche von Großhaslach, später von Dietenhofen. Stolz berichten die Kleinhaslacher von ihrem Kaplan und Frühmesser Hiller, der 1520 in dieser Gegend als erster Geistlicher die "Neue Lehre" verbreitete. Im Jahre 1842 wurde Kleinhaslach zur selbstständigen Pfarrei erhoben und hat auch heute noch ihren eigenen Pfarrer, der noch gleichzeitig Warzfelden mit betreut.
Es lohnt sich, diese Kirche, die sowohl romanische, gotische als auch barocke Elemente erhält, zu besuchen. Ein Kleinod stellt vor allem der Barockaltar aus dem Jahre 1766 dar.
Unweit Kleinhaslachs - an der alten Kreisstraße nach Dietenhofen folgend- stand ehemals eine Kapelle. Sie war dem heiligen St. Gratius geweiht (es tauchen auch andere Schreibweisen auf, wie z.B. St. Agratius oder St. Pankratius). Wie so vieles, wurde auch sie im 30-jährigen Krieg zerstört, jedoch sollen bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts noch Mauerreste sichtbar geworden sein. Aufgrund einiger geheimnisvoller Vorgänge ist diese Stelle, die sogenannte "Grätzi" noch bis in die Jetztzeit sagen umwoben. Seit einigen Jahren befindet sich am Eingang zu dieser Schlucht ein kleines Denkmal mit Verweilmöglichkeit.
Am 01.07.1972 wurde die ehemalige Gemeinde Kleinhaslach als größte "Altgemeinde" in den Markt Dietenhofen eingegliedert.
Die Ortschaft führt heute noch ein sehr ausgeprägtes und intaktes Gemeinde- und Vereinsleben.

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