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Mittelalter: 1500 bis 1840

Datum Anlass
   
1500 schreibt man den Ortsnamen Adelmanßdorff (Adelmannsdorf) (Ortsnamen des Landkreises Ansbach; Elisabeth Fechter 1955)
1500 wird in Rüdern ein Kapelle eingeweiht; diese wird 1723 wegen Baufälligkeit abgerissen.
1506 bis 1510 wird der heutige Altar der St. Andreaskirche in Dietenhofen geschnitzt (Nürnberger Meister?)
1507 verkauft Wilhelm von Leonrod das halbe Dorf Kettenhöfstetten an das Kloster Heilsbronn.
1516 Urkunde im Pfarrarchiv Dietenhofen: "....dem gotzhaus zu Dietenhoffen... kauffen soll den Wein..."
1517 werden in Nürnberg durch Kaspar Nützel die 95 Thesen Luthers ins Deutsche übertragen.
1519 bis 1541 ist Kaspar Brechtel Pfarrer in Dietenhofen.
1520 Pfarrer Brechtel und Diakon (Kaplan) Hiller predigen die "neue" Lehre in Dietenhofen und Umgebung; die Reformation hält ihren Einzug.
1521 Luthers Auftritt vor dem Reichtstag in Worms
1522 Sebastian von Leonrod gibt eine Beschreibung der Burganlage und der Besitzverhältnisse.
13.2.1523 In Schwabach wird das Verzeichnis der Ablässe zerrissen.
21.7.1523 das Schloß (Burg?) in Dietenhofen wird durch Söldner des Schwäbischen Bundes (Bauernkrieg) zerstört (abgebrannt).
1524 schreibt Rechter, ist die Pfarrei Dietenhofen evangelisch.
1524 Nürnberg ist reformiert und in St. Lorenz und St. Sebald wird evangelisch gepredigt.
30.9.1524 Landtagsabschied von Ansbach
1526 wird von einem Schlößchen und einer Kirche in Münchzell gesprochen
10.1526 erneuter Landtagsabschied
1527 Markgraf Casimir stirbt und sein Bruder Georg übernimmt die Regierung der Markgrafschaft Ansbach
1528 bis 1533 ist ein Georg Vogler als Kanzler am markgräflichen Hof in Ansbach; er hat starken Einfluß auf die Einführung der Reformation.
1532 Erste Erwähnung der Stolzmühle.
2.7.1534 Joh. Georg von Leonrod (katholisch) wird die Pfarrei Dietenhofen verliehen, tritt aber nicht in Erscheinung.
1536 wird in Dietenhofen der erste Lehrer erwähnt.
14.11.1536 Albrecht von Leonrod wird mit dem Erbküchenmeisteramt des Hochstifts Eichstätt belehnt (bis 1803).
1544 die katholischen Herren von Leonrod verlassen Dietenhofen, behalten aber das Patronat über die evangelische St.Andreaskirche
1550 Matthias von Leonrod erbt das Rittergut Kronheim.
1552 kam die Glocke von der Kapelle in Münchzell nach Merkendorf. (Georg Muck; Geschichte vom Kloster Heilsbronn)
1555 Religionsfrieden von Augsburg
1560 Johann Scherzer, Pfarrer in Dietenhofen, beschreibt das Wirken von Brechtel und Hiller.
1561 taucht in einer Pfarrechnung ein "Schulmeister" auf.
1561 "Quittung" von einem Pfarrer Georg Rebmann in Dietenhofen.
6.3.1566 stirbt Georg Wolf zu Neudorf, Sohn des Wilhelm von Leonrod.
23.1.1579 verstirbt Matthias von Leonrod; Dietenhofen fällt an die Hauptlinie zurück.
1580 wird die St. Andreaskirche in Dietenhofen renoviert.
1580 Hannß Kern wird als erster Schulmeister in Dietenhofen namentlich genannt.
1583 bis 1585 dazwischen Reparatur des Kirchturmdaches in Dietenhofen. Schrift wird eingelegt, die über das Wirken von Brechtel und Hiller berichtet.
1588 Die Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen hat eine Ausdehnung von ungefähr 2 Stunden im Umkreis.
1589 In Hörleinsdorf wird der Versuch unternommen, eine Pferdezucht einzurichten. Klosterverwaltungsamt Heilsbronn lehnt ab. (Die Bäuerliche Wirtschaft im Zeitalter des 30jährigen Krieges von Dr. Ingomar Bog)
1593 Grabstein des Freiherrn Phillip von und zu Leonrod in der St. Andreaskirche zu Dietenhofen
1600 das Anwesen "Dietenhofen, Herrenstr. 12" wird gebaut (Jahreszahl im Querbalken)
1604 Johann Egolff von Leonrod erwirbt die Hofmark Odelzhausen.
1612 Die alte Rothenburger Straße wird wird in den Nürnberger "Meilenscheiben" als "Trierer Straße" bezeichnet.
1.7.1615 Erbvergleich zwischen Johann Egolf von Leonrod und seinen Brüdern.
1616 Dietenhofen gehört zur Fraisch(= Hochgerichtsbezirk) Markt Erlbach.
1618 bis 1648 30jähriger Krieg: auch das Gebiet um Dietenhofen leidet an schweren Krankheiten; Plünderungen und Einquartierung der kämpfenden Truppen richten großen Schaden an.
1621 wird ein Soldat in Dietenhofen begraben, der in Neudorf zu Tode gewürgt wurde.
1621 Oberschlauersbach, Lentersdorf und Herpersdorf haben Einquartierungen. (Die Bäuerliche Wirtschaft im Zeitalter des 30jährigen Krieges von Dr. Ingomar Bog)
1627 wütet die Pest in Dietenhofen. In Dietenhofen liegt eine Kompanie Soldaten.
31.5.1627 ein Ggn Züll wird in seines Vaters Haus erschlagen (Dietenhofen).
1628 Hannß Egolf von und zu Leonrod verfaßt Pfarrbeschreibung.
1630 bis 1634 wurden viele Kinder tot geboren; vermutlich Unterernährung der Mütter. (Dietenhofen)
1630 bis 1636 litt die Gegend um Dietenhofen besonders unter den Auswirkungen des Krieges.
2.11.1631 wurde ein Hannß Schmidt aus Ebersdorf von den Soldaten erschossen.
1632 sollen in Nürnberg über 30.000 Menschen verstorben sein.
1632 erste Erwähnung Dietenhofen als "Marktflecken". (siehe auch 1432)
1632 hat die Pest die gesamte Bevölkerung von Oberschlauersbach hinweggerafft.
19.3.1632 Herr Gg. Heinlein, Vogt von Neudorf begraben allhier, den 17. von Soldaten und Reuttern erschossen.
26.11.1632 schenkt der schwedische Reichskanzler Axel Oxenstierna dem Obristenlt. Carl Martinson die leonrodschen Güter in Dietenhofen, Leonrod und Neudorf (1634 endet bereits die schwedische Herrschaft wieder).
1633 und 1634 verschiedene Unbilligkeiten über den 30jährigen Krieg
1636 stiftet Conrad Moser, Bauer in Götteldorf eine Messe, die jährlich am 26. November gehalten werden soll.
1640 Pest wütet in Dietenhofen
9.11.1646 Der Vogt von Dietenhofen und einige Bauern bringen 4 plündernde Soldaten um. Aus Rache wird die St. Pankratiuskapelle niedergebrannt. (Die Bäuerliche Wirtschaft im Zeitalter des 30jährigen Krieges von Dr. Ingomar Bog)
1650 bis 1674 Zuzug der Exulanten aus dem "Ländle ob der Enns" in Oberösterreich nach Dietenhofen. Namen künden heute noch davon.
1651 Die Burg Leonrod wird durch ein Feuer, das Strauchwerk und Gebüsch vernichten sollte, eingeäschert.
1652 Franz Adam von Leonrod nimmt mit seiner Familie Wohnung im Dietenhofer Schloß.
1663 und 1664 sterben in der Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen viele Leute an Blattern, an der roten Ruhr und an der "Hitzigen Krankheit".
1663 Feuer zerstört die Dietenhofener Brauerei; sie wird nach Leonrod verlegt; in das heutige Anwesen Weinländer (früher Hufnagel) (Fragebogen zur Ortsgeschichte aus dem Jahre 1937 im Archiv der Gemeinde)
13.2.1666 Eintrag im Pfarrbuch St. Andreas in Dietenhofen, über die Hochzeit von Exulanten.
1670 findet die "Dietenhöfer Rebellion" statt.
1674 beklagt sich ein Kaplan Christoph Macht über die Leonroder.
2.12.1675 Regina Redlingshöfer, ledige Bauerntochter aus Gresten (Exulantin), wird in Dietenhofen begraben
1676 bis 1718 ist ein Augustus Huß Pfarrer in Dietenhofen
4.5.1678 "Brudermord" in der Küche des Schlosses in Dietenhofen. Philipp Friedrich Adam erschießt in Notwehr seinen jüngeren Bruder Franz Rudolf.
7.5.1678 Franz Rudolf von Leonrod wird im Familiengrab in der St. Andreaskirche beigesetzt. Er ist der Letzte, der in die Grablege kommt.
1684 Errichtung des Hauses Seubersdorf Nr. 1 (Schindelbauerhaus) (Bauernhäuser in Bayern - Mittelfranken)
1684 die Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen gehört zum Dekanat Langenzenn.
1.4.1684 oder auch 11. Philipp Friedrich Adam verkauft seine Besitzungen in und um Dietenhofen an den Markgrafen von Ansbach für 60.000 Gulden, 200 Kreuzer und ein gesatteltes Pferd.
30.5.1685 Warnung des Brandenburgischen Richteramtes an die Bevölkerung wegen Mitnahme von Hunden in die Kirche.
1691 schreibt man den Ortsnamen Adelsdorff (Adelmannsdorf) (Ortsnamen des Landkreises Ansbach; Elisabeth Fechter 1955)
1691 wird Friedrich Kaspar Bademann als Lehrer in Kleinhaslach genannt.
1696 es werden in der St. Andreaskirche in Dietenhofen die Emporen eingebaut und eine neue Kanzel beschafft.
1697 5 Strebepfeiler müssen an der Südwand der St. Andreaskirche in Dietenhofen angebracht werden (Folge des Emporeneinbaues).
23.1.1699 heiratet Joachim Capito die Schlossermeisterswitwe Anna Reiß in Dietenhofen. Der Name Capito seitdem ununterbrochen nachweisbar. (Ahnentafel im Archiv des Heimatmuseums)
ca. 1700 Brücke über die Haslach in Kehlmünz wird gebaut
1700 um 1700 gibt es ein Kastenamt Dietenhofen/Bonnhof; gehört zum Oberamt Cadolzburg.
1704 wird in Kleinhaslach ein Schulhaus gebaut; heutiges Anwesen Schroll Haus-Nr. 10
1714 St. Martinskirche in Kleinhaslach wird erweitert; dazu werden Steine der Ruine der St. Pankratiuskapelle verwendet. (Pfarrbeschreibung Kleinhaslach)
1714 Die liturgischen Gewänder werden abgeschafft. (Schönere Heimat; Heft 4/1997; Seite 265 ff:"Lutherische Orthodoxie und theologischer Rationalismus")
1714 Die Mühle zu Methlach wird errichtet.
1715 Die Söhne des Ph. Friedrich Adam versuchen den Rückkauf der Besitzungen in und um Dietenhofen.
1719 Im Heilsbronner Rezeß wird Dietenhofen dem Fürstentum Bayreuth zugeschlagen und kommt zum neugegründeten Oberamt Neuhof.
5.7.1722 erwirbt die Pfarrgemeinde Kleinhaslach in Dietenhofen ein Haus (Schulmeister Gackstätter?) als Dienstwohnung für den Kaplan (Pfr. von Kleinhaslach). (Pfarrbeschreibung Kleinhaslach)
1725 Errichtung des Pfarrhauses in Dietenhofen (heute Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde)
26.3.1725 die reichlich vorhandenen Güter (Äcker, Wiesen u. dgl.) der Kirchenstiftung Kleinhaslach werden verkauft. Geld wird vermutlich unterschlagen. (Pfarrbeschreibung Kleinhaslach)
1728 Errichtung der Mühle in Warzfelden (Fränkische Landeszeitung vom 1.4.1972)
1728 Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen wird Superintendur.
3.8.1728 Erdbeben
1729 werden die noch vorhandenen Nebenaltäre in der St. Andreaskirche in Dietenhofen abgebrochen.
1729 Karl Friedrich Wilhelm übernimmt die Herrschaft über die Markgrafschaft Ansbach
1730 lassen die Freiherren von Leonrod in Neudorf die Kapelle restaurieren. Versuch, den katholische Glauben wieder einzuführen.
20.9.1731 Markgraf Georg Friedrich Karl besucht Dietenhofen
1733 Emanuel Ludwig von Leonrod wird von Kaiser Karl VI. in den Reichsgrafenstand erhoben. Stirbt 1784 kinderlos, dadurch wird der Titel hinfällig.
1739 Unwetter zerstört Felder; kalter Winter auf 1740; Wölfe kommen bis in den Ort (Dietenhofen); hohe Kindersterblichkeit
1741 Ruhrseuche
1742 Viehseuche
1744 bis 1745 Viehseuche
1746 und 1748 heißer Sommer, viel Wein, billig aber säuerlich (Fragebogen zur Ortsgeschichte aus dem Jahre 1937 im Archiv der Gemeinde)
1747 läßt die Markgräfliche Regierung 65 Tagwerk der Pfarräcker und Wiesen um 4998 Gulden verkaufen. Das Geld wird für die neue Universität Erlangen verwendet.
1747 Die von Leonrod nehmen einen Vergleich an und erhalten von Ansbach noch 3425 Gulden
1749 Heuschreckenplage
1750 die katholische Linie derer von Leonrod versucht einen Wiederaufbau der Ruine; Genehmigung wird verweigert.
1753 Wolkenbruch führt zu großem Hochwasser, daß sogar das Vieh in den Ställen gefährdet war.
1754 bis zu diesem Jahr hat der Deutsche Orden zu Nürnberg ansehnlichen Besitz in Dietenhofen.
9.12.1755 Erdbeben
1757 Markgraf Karl Friedrich Wilhelm stirbt. Sein Sohn Alexander übernimmt die Herrschaft über Markgrafschaft Ansbach
1757 Diese Jahreszahl war (ist?) an einer Brunnensäule in Neudietenholz zu lesen.
1759 Der Nordflügel des Schlosses in Dietenhofen wird errichtet.
1763 Jahreszahl am Kellereingang der Stolzmühle
1771 ein Maurermeister J.G.Hoffmann zu Dietenholz hat am Schloß in Neuhof gearbeitet. (Buch "Landkreis Neustadt an der Aisch", 1972)
10.5.1773 Erdbeben
9.11.1773 Johann Michael Gassenmeyer aus Walburgswinden enthauptet in Wilhermsdorf den Räuber und Mörder Johann Bändelein mit einem Streich seines Schwertes und wird damit Scharfrichter-Meister.
9.7.1774 stiftet Emanuel Ludwig von Leonrod mit Testament zu Wahrberg einen Familien-Fideikommiß.
1777 Der Kirchturm in Warzfelden wird durch ein Riegelfachwerk aufgestockt und ein spitzes Dach aufgesetzt (St. Mauritius) (Verweilen in St. Mauritius)
1780 Dietenhofen hat 66 Anwesen, 500 Einwohner.
1783 Abschaffung der Frühmessen (Schönere Heimat; Heft 4/1997; Seite 265 ff:"Lutherische Orthodoxie und theologischer Rationalismus")
30.7.1787 schlägt der Blitz in den Kirchturm der St. Martinskirche in Kleinhaslach, richtet Schaden an, zündet aber nicht.
1789 Französische Revolution
1791 Einführung der Allgemeinen Beichte in der evangelischen Kirche (Schönere Heimat; Heft 4/1997; Seite 265 ff:"Lutherische Orthodoxie und theologischer Rationalismus")
1791 Markgraf Alexander verkauft die Markgrafenschaften Ansbach - Bayreuth an das Königreich Preußen.
1793 Baujahr des Anwesen Oberschlauersbach 2 (Hofmann)
1793 durch Blitzschlag brennt die Kapelle in Bruckberg ab; wird nicht mehr aufgebaut. (St. Bonifatius)
1796 Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen wird dem Dekanat Markt Erlbach zugeordnet.
1797 Dietenhofen wird Sitz eines königlichen Kastenamtes
1800 Um diese Zeit herum besteht in Dietenhofen eine jüdische Gemeinde mit ca. 50 Juden; außerdem 3 katholische Einwohner
1800 Bis zum Ausgang des 18. Jh. nennt sich nur der Ortsteil bei der Burg Leonrod. Links der Bibert heißt "Heili(n)gendorf" (Dorf eines Heiling). Um das Gasthaus herum ist Moosdorf.
1802 Regierungsrat Reynitzsch findet die Grabhügel bei Münchzell und beantragt deren Öffnung.
1.7.1802 Die Kirchen werden vom bayerischen Staat zur Führung der Matrikelbücher beauftragt. Verordnung vom 31.01.1803 mit rückwirkender Gültigkeit. (Forum Heimatforschung, Heft 1, Seite 64)
23.12.1802 Einführung der Schulpflicht in Bayern (Forum Heimatforschung, Heft 1, Seite 65)
6.1803 Die Grabhügel im Aichach bei Münchzell werden geöffnet.
1804 In Dietenhofen wird vom Pfarrer und der politischen Gemeinde eine Zeitung abonniert.
1804 Es mußten zwei "Warnungstafeln wegen verbotswidrigen Tabackrauchens und Bettelns" in Dietenhofen aufgestellt werden.
1804 Der Ansbacher Regierungssrat Wilhelm Reynitzsch untersucht Grabhügel bei Münchzell. Der "Heidenhügel" ist eine Nachbildung.
17.6.1804 Grabungsbericht des Wilhelm Reinitzsch über Heidenhügel und 7 Richter wird vorgelegt
15.12.1805 Vertrag zwischen Napoleon und Preußen in Wien: Preußen tritt Fürstentum Ansbach ohne Vorbehalt an Bayern ab (Fragebogen zur Ortsgeschichte aus dem Jahre 1937 im Archiv der Gemeinde)
20.5.1806 Förmliche Übergabe des Fürstentum Ansbach an Bayern (Fragebogen zur Ortsgeschichte aus dem Jahre 1937 im Archiv der Gemeinde)
1808 Dietenhofen hat 89 Hausnummern.
1808 Die Zehntscheune in Dietenhofen wird für 493 Gulden und 30 Kreuzer verkauft. (siehe auch 10.5.1851)
1809 setzt sich die Schreibweise Adelmannsdorf durch (Ortsnamen des Landkreises Ansbach; Elisabeth Fechter 1955)
1809 wird die Filialpfarrei Kleinhaslach - Seubersdorf ins Leben gerufen.
1810 Dietenhofen kommt zum Königreich Bayern.
1810 In der Schule (4.-6. Jahrgang) werden 170 Schüler gleichzeitig unterrichtet.
1812 Dietenhofen wird dem Landgericht Markt Erlbach zugewiesen.
1812 In Herpersdorf wird eine Schule eingerichtet.
1813 wird "Orts- und Distriktvorsteher Johann Kaspar Stiefel, Chirurgus und Hauptmann unter der Landwehr" wohnhaft in Dietenhofen belegt.
1813 Das alte Schulhaus in Warzfelden wird vergrößert. (Ordner: Beiträge zum Heimatbuch "Markt Dietenhofen", 1985; Archiv im Heimatmuseum)
18.10.1813 Siegesfeier nach der Völkerschlacht bei Leipzig. Gilt als Gründung der "Schützenkompanie" heute "Schützengesellschaft Dietenhofen".
1815 Im Sommer und Herbst russische Einquartierungen.
1817 Schreckliche Teuerung in ganz Süddeutschland.
1817 wird erstmals ein Arzt in Dietenhofen erwähnt. "Johann Kaspar Stiefel, Chirurgus und Hauptmann unter der Landwehr".
18.5.1817 Gewitter mit Hagelschlag bringt große Zerstörungen und Hochwasser in Dietenhofen
5.5.1818 Kehlmünz wird von Bürglein nach Kleinhaslach umgepfarrt.
17.5.1818 Das bayerische Gemeindeedikt tritt in Kraft (Pressebericht; Sammlung "Geschichtliche Unterlagen Dietenhofen")
25.9.1818 Baulast der Brücke in Kehlmünz wird in den Staatsbaufonds übernommen.
1820 Erste Erwähnung von Rothleiten.
1822 Das Schloß in Dietenhofen wird zur Schule mit Lehrerwohnungen umgebaut.
1824 Die Ortschaften Warzfelden, Rüdern, Höfen und Adelmannsdorf fordern eine eigene Gemeinde. Antrag wird abgelehnt.
1830 bis 1981 gibt es in Methlach ein Gasthaus.
18.8.1838 Baulast des Staates für die Brücke in Kehlmünz wird bestätigt.
1839 Gründung des Männergesangvereins Dietenhofen
1839 die Winterseite von Adelmannsdorf wird nach Warzfelden umgepfarrt; vorher Weihenzell. (Pfarrbeschreibung Kleinhaslach; Archiv des Heimatmuseums)
7.2.1840 stellt Beutellohe den Antrag auf Umpfarrung von Warzfelden nach Weihenzell. Antrag wird abgelehnt

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